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Ungehört und ...

... ausgeschlossen.

Wieder einmal darf ich meine Reihe der Ungehörtheit erweitern. Heute kommt der neue Teil hinzu und er beginnt mit Vorbereitungen zu einem Tag, den viele lieben zu feiern: dem Geburtstag.  Die meisten lieben es ihn zu feiern, ich kann mich dieses Jahr nur mit Anstrengung dazu durchringen (und in der Hoffnung, dass er mich ausnahmsweise aufbaut und von der Erkenntnis ablenkt, wieder ein Jahr älter zu sein und wieder nichts erreicht zu haben). Pech im Spiel, Glück in der Liebe, so sagt man doch ... wo war ich, als das Glück verteilt wurde? Andersherum klappt es auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte. Heute will ich von einem weiteren "Ungehört"-Part schreiben, also zurück zum Thema. Geburtstagsvorbereitungen.

Natürlich lasse ich meine Familie da nicht alles allein machen, sondern bereite mit vor. Schließlich ich es meine Fete, die ich gebe. Doch dass man mich zu meinem eigenen Geburtstag, respektive deren Vorbereitungen, dermaßen ausschließt, drückt ziemlich zu Boden.

Ich erfahre nicht, stehe wieder einmal nur vor vollendeten Tatsachen. Natürlich ungefragt. Es war zwar ausgemacht, dass meine Schwester S. und meine Mutter B. die Zutaten für zwei Geburtstagstorten kaufen gehen, doch ich wusste nicht, ob dies bereits geschehen war oder nicht. Plötzlich stehen sie da und beschließen, zu gehen. Ok, wohin geht ihr?, frage ich. Keine Antwort. Erneut stelle ich meine Frage, dachte ja keinen Moment daran, warum die beiden so plötzlich los müssen. Zumal meine Mutter auch nie mit meiner Schwester aus dem Haus geht.
Erneut keine Antwort. Sie übergehen mich. Sie ignorieren mich. In Gedanken zähle ich mit und frage erneut. Auch dieses Mal bleibt die Antwort aus. Bin ich gestorben und schwebt mein ungehörter Geist um sie herum? Bin ich unsichtbar, ist meine Stimme weg? Ich laufe ihnen nach und frage, aber sie haben nur Ohren füreinander. Dabei sprechen sie nicht einmal viel oder derart wichtige Dinge, dass ich sie dabei nicht auch mal unterbrechen könnte!
Erfolglos. Erst kurz vor ihrer Abreise mit dem Bus erfahre ich, was los ist: einkaufen! Ich soll auf den Hund aufpassen. Und dann sind sie weg.

Ungehört beginne ich das Haus zu putzen und mich abzulenken. Mein Hund E. steht vor der Küchentür. Nicht einmal er will etwas von mir wissen, sehnt sich nur nach S. und B. ... und ich bin wieder einmal mein eigener Gesprächspartner.
Monologe sind deprimierend...

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Aktuelle Stimmung: (Herbst)Depressionen (?)

19.11.09 15:49
 



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